Besonderes Equipment für die Campingreise – diese Ausrüstung kann sehr hilfreich sein

Besonderes Equipment für die Campingreise – diese Ausrüstung kann sehr hilfreich sein - Wohnwagen.Info

Tarps – die leichte Zeltalternative

Zugegeben, ein Tarp ist nicht das Zelt für den Familienurlaub, dennoch lohnt es sich, diese Zeltplane bei sich zu haben. Ein Tarp kann vieles sein und ist unglaublich vielseitig nutzbar. An und für sich handelt es sich um eine leichte Zeltplane mit Ösen, wobei es auch Varianten mit Vorrichtungen für Stangen gibt. Die Nutzung erklärt sich beinahe schon allein. Tarps werden an den Ösen – oder mithilfe der Stangen – aufgespannt und dienen nun als rundum offenes Dach. Oder aber, sie werden abschüssig aufgespannt, sodass auf einer Seite wenigstens Bodenkontakt herrscht. Nicht aufgespannt, sondern ausgelegt bieten sie eine tolle und stabile Unterlage, um sich auf dem Boden niederzulassen. Und warum sollten nun auch Familien dieses Equipment nutzen? Deshalb:

-      Zusätzlicher Spielplatz – beim Campen herrscht nicht viel Platz im Wohnwagen und Vorstellzelt. Damit die Kinder auch bei Sonnenschein oder schlechterem Wetter einen geschützten Platz haben, sind Tarps ideal.

-      Feuchtigkeit – viele Camper greifen auf ein nach unten offenes Vorstellzelt zurück. Die sind praktisch, doch regnet es und weicht der Boden auf, herrscht auch im Zelt bald Matsche. Nun kann das Tarp auf dem Boden ausgelegt werden.

-      Spielplane – bis der Boden draußen abgetrocknet ist, kann das Tarp leicht auf dem Boden befestigt werden und der Nachwuchs spielt auf einer trockenen Unterlage.

Für Leichtreisende und diejenigen, die gerne mal in der Natur schlafen wollen, sind Tarps die ideale Option, um doch einen gewissen Schutz aufzustellen. Sie können leicht an Ästen befestigt werden und bieten nun einen Wind- und Regenschutz.

Kühltaschen – ein Muss

Es ist egal, ob eine Familie verreist oder ob Freunde ein Wochenende in der Natur verbringen wollen. Kühltaschen oder Kühlboxen dürfen schlichtweg nicht in der Campingausstattung fehlen. Denn, Hand aufs Herz: Weder nicht alkoholische Getränke noch Bier schmecken, wenn sie warm sind. Bei der Kühlbox gibt es Varianten:

-      Manuelle Kühlung – diese Variante kennt jeder. In die Kühlbox werden zuvor im Eisfach gefrorene Kühlakkus gelegt. Gute Modelle halten übrigens, abhängig von der Außentemperatur, einen Tag auf diese Weise kühl.

-      Automatische Kühlung – diese Variante empfiehlt sich bei längeren Trips und ist gerade dann ideal, wenn ohnehin das Auto, der Wohnwagen oder auch ein Wohnmobil bereitstehen. Die Kühlboxen werden via USB an den Zigarettenanzünder angeschlossen und kühlen so durchgängig.

Kühltaschen und -boxen sollten wirklich in jedem Haushalt vorhanden sein, da sie auch im Alltag praktische Hilfen darstellen können. Ein morgens frisch zubereitetes Brot schmeckt in der Mittagspause im Hochsommer einfach besser, wenn es in der Kühltasche lagerte. Und da es diese in allen Größen gibt, sind sie auch als Pausenbox verfügbar.

Campinggrill

Es mag klischeehaft klingen, doch wer sich einmal auf Campingplätzen umschaut, erkennt, dass dieses Klischee schlichtweg ein Fakt ist. Zum Campen gehört das Grillen und hier empfiehlt es sich, einen guten Campinggrill mitzunehmen:

-      Variante – es gibt sie in der Holzkohle- und Gasversion. Hier kommt es auf den persönlichen Geschmack an, doch sind die Gasvarianten allgemein sinnvoller und universeller einsetzbar. Denn da die Kartusche an- und abgestellt werden kann, lässt sich der Grill leicht ausschalten und somit zeitlich begrenzt nutzen.

-      Nutzung – solch ein Grill, gerade, wenn er auf Gas läuft, ist beim Campen universell einsetzbar und zaubert morgens auch den frischen Kaffee auf den Tisch. Des Weiteren können auf ihm Konservendosen aufgewärmt werden – für Festivalcamper interessant. Je nach Größe passen sogar zwei kleinere Töpfe drauf, sodass er zum echten Kochen verwendet werden kann.

Die Gasvariante hat übrigens den Vorteil, dass er in der Regel überall auf Plätzen genutzt werden darf. Nicht jeder Campingplatz erlaubt die Nutzung von Holzkohlegrills aufgrund der Feuergefahr und des Rauchs.

Pocket Shower

Selbst wenn ein Wohnwagen vorhanden ist, ist die verfügbare Wassermenge ohne einen Anschluss begrenzt. Wer mit kleinen Aufstellzelten verreist, hat nicht einmal diesen Wasseranschluss. Das wissen Festivalzelter nur zu gut. Und genau für diese Campingtrips gibt es eine saubere Lösung: Die Taschendusche.

-      Was ist das? – es handelt sich um einen Beutel aus dunklem, sonnenempfindlichem Stoff, der zehn Liter Wasser fast. Der Beutel wird mit Wasser befüllt und in die Sonne gehangen.

-      Befestigung – die Dusche kann an jeden stabileren Ast gehangen werden. Sie sollte nur so hoch hängen, dass man bequem darunter stehen kann.

-      Duschen – der Beutel hat einen Verschluss, der tatsächlich so aufgedreht werden kann, dass ein echter Duschstrahl abgegeben wird. Die zehn Liter reichen ungefähr für eine siebenminütige Dusche.

Dieses Equipment ist für all diejenigen perfekt, die sich auch beim Naturcampen oder auf Festivals ordentlich duschen wollen, ohne weite Strecken zu Badehäusern oder zum Bach laufen zu müssen. Der Beutel kann immer wieder neu befüllt werden. 

Ein praktischer holzekohlegrill

Abbildung 2: Nicht auf jeden Campingplatz sind Holzkohlegrills erlaubt - hier sollte man genauer hinschauen.

Fazit – Equipment für mehr Vergnügen

Freilich gibt es die Hardliner, die das Campen liebend gerne so abhalten, wie es einst üblich war. Aber warum sollen Camper auf ein wenig Luxus oder tolles Equipment verzichten, wenn es das Vergnügen doch schlichtweg erhöht? Die Sinnhaftigkeit einer Kühltruhe wird kaum jemand abstreiten, denn sie hilft, Lebensmittel frisch und kühl zu halten. Und auch Tarps sind für Rucksacktouristen und Camper gleichermaßen praktisch. Die Beuteldusche hingegen ist für Festivalcamper das Highlight. Zugegeben, frühmorgens wird das Wasser kalt sein, dafür vertreibt diese Dusche auch die letzten Überbleibsel der letzten Nacht.

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